Fehlschaerfe | Wicked Edge - Schärfen mit dem Wicked Edge

Ursprünglicher Beitrag im Messerforum: http://www.messerforum.net/showthread.php?63563-Review-Wicked-Edge-Precision-Sharpener]Review-Wicked-Edge-Precision-Sharpener von 2008.

Ein paar Jahre später und zig hundert geschärfte Messer später stimmt das, was damals mein erster Eindruck war, auch heute noch.

Peter Fronteddu

System - Bestandteile - Aufbau

Grundsätzlich funktioniert das Wicked Edge Sharpener System wie die bereits bekannten Systeme von Lansky und anderen Anbietern. Die Klinge wird fixiert, und verschiedene Schärfsteine in einem definierten Winkel über die Klinge geführt. Das grundsätzlich Andere beim Wicked Edge ist der senkrechte Aufbau, so dass man die Klinge problemlos in einem Arbeitsgang auf beiden Seiten schleifen kann. Das geht schneller und es entfällt das Umspannen der Klinge.


Bestandteile:

Das Grundsystem kommt mit folgenden Teilen:

- Basisplatte - vorgebohrt zur Montage auf einer Basisplatte (Holz, Stein, Staron etc.)
- Klemmvorrichtung für die Klingen
- Schiebestange mit Winkelmarkierungen
- Zwei bewegliche Führungen für die Schärfsteine
- Steckbarer Tiefenanschlag, dient auch zur Fixierung der Lehre
- Messlehre
- Klingenstütze für lange Klingen
- Alle benötigten Schrauben und ein passender Inbus
- 8 Diamantschärfer, je zwei in 100/200/400/600 Körnung

Optional:

- Basisplatten mit passenden Bohrungen und Gummifüßen
- Diamantschärfer extra fine/ultra fine 800/1000
- Diamantschärfer extra grob/ultra grob 50/80
- Kermikabziehsteine in vier Abstufungen
- Abziehleder oder Balsaplatten mit aufgetragener Schleifpaste in unterschiedlichen Körnungen

Der Aufbau ist einfach:


Funktion - Grundlegende Arbeitsschritte - Einspannen der Klinge

Mit dem Wicked Edge Sharpener sollen Klingen mit definiertem und reproduzierbaren Winkel geschliffen werden. Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Messer immer wieder gleich eingespannt werden. Der Wicked Edge Sharpener verwendet dazu zwei Hilfsmittel:

Tiefenanschlag: Der Tiefenanschlag wird durch die beiden Klemmen geführt. Gleichzeitig wird so die Messlehre befestigt. Für schmale Klingen nimmt man die oberen beiden Bohrungen, für breitere Klingen (Küchenmesser, größere Outdoormesser etc.) die beiden unteren. Beim Fixieren der Klinge liegt der Klingenrücken am Anschlag auf und hat so reproduzierbar immer die gleiche Höhe über der Basis.



Messlehre: Die Lehre dient dazu, das Messer auch horizontal immer wieder in der gleichen Position einzuspannen. Liegt die Klinge am Tiefenanschlag auf, verschiebt man sie soweit, bis sie in etwa mittig eingespannt ist. Der Einfachheit halber ein Stück nach vorne oder hinten, bis man bündig über einer Markierung der Lehre liegt.

Dann wird die Klinge fixiert. Mit der oberen Schraube passt man die Klemmbreite an die Klinge an. Ich drehe die Schraube soweit fest, bis das Messer gerade so gehalten wird. Dann wird das Messer mit der unteren Schraube festgeklemmt. Auf die Art bekommt man auch komplett flach geschliffene Klingen, die keine plane Fläche haben, in den meisten Fälle ausreichend stabil fixiert.





Hinweise:

Ausrichtung: Ich habe die Klinge teils so eingespannt, dass die Spitze genau über der Messlehre lag. Oder, bei Klingen, die eine lange, gerade Schneide haben so, dass die Schneide waagrecht lag. Meines Erachtens ist das Geschmacksache. Natürlich kommen, je nach Einspannung, unterschiedliche Schliffwinkel raus - dazu später mehr.

Um lange Klingen zu stabilisieren, liegt eine Stütze bei, die in die Basis gesteckt wird. Oben kann dann eine Klinge eingelegt werden. Bei meinen großen Messern nutzte das nichts, weil die am Rücken zu dick sind. Dünne Filletiermesser, Fischmesser etc. passen eher. Wie ich damit umgegangen bin, beschreibe ich später.




Funktion - Grundlegende Arbeitsschritte - Einstellung des Schliffwinkels

Die Schleifsteine werden über die Führungsstäbe geschoben und ausgerichtet.




An der Fixierung für die Führungen der Schärfsteine finden sich Markierungen für Schliffwinkel zwischen 15° und 30°. Diese Winkel wurden für eine Klinge gemessen, die 1/8" (circa 3,2mm) dick ist, und deren gerade Schneide 5/8" (circa 16mm) oberhalb der Klemmvorrichtung liegt.


Bei dickeren Klingen, breiteren Klingen stimmen die Winkelangaben nicht exakt.
Bei gekrümmten Schneiden ergeben sich prinzipbedingt unterschiedliche Schliffwinkel, je nach Position.

Das bedeutet:

- Die Winkelangaben sind eher als Referenzpunkte, als als absolute Werte für den eingestellten Schliffwinkel zu sehen.

- Der Schliffwinkel bleibt solange konstant, solange die Schneide gerade ist. Zur Spitze hin oder bei Schneiden, die auf ganzer Länge leicht geschwungen sind, ändert sich der Schliffwinkel prinzipbedingt (wie bei allen andren Schärfsystemen, bei denen das Schärfmittel nicht dem Schneidenverlauf folgt). Wie viel der Winkel um dein eingestellten Wert variiert, hängt von Länge und Form der Schneide ab, und davon, wie man das Messer in den Wicked Edge einspannt.

Da hat nun jeder seine eigene Meinung dazu. Was meinen Umgang mit dem Wicked Edge angeht: Ich brauche keinen exakt definierten Winkel, der muss auch nicht immer gleich sein, und vorne an der Spitze kann ich gut damit leben, wenn der Winkel etwas flacher wird. Man kann das Messer auch in Abschnitten schärfen und umspannen, um die Abweichung möglichst gering zu halten.

Interessant ist für mich, dass ich Messer reproduzierbar schleifen kann. So bleibt der Abtrag minimal und ich spare Zeit.

Die von mir verwendeten Testmesser waren teilweise scharf und gut geschliffen, teilweise stumpf und der Anschliff undefiniert. Um den Winkel einzustellen, half mir die "Edding-Methode". Wollte ich den ursprünglichen Winkel erhalten, habe ich die Schneide mit Edding markiert und den Schleifstein visuell möglichst genau zur Schneide hin ausgerichtet. Dann mit dem feinsten Stein leicht (!) einmal über die Klinge geschliffen und kontrolliert. Folgt der Abtrag dem Schneidenverlauf, passts, wenn nicht, habe ich solange korrigiert, bis es passt.

Alternativ kann man den Schneidenwinkel auch messen. Aktuell (2014) verwende ich den CATRA Hobbigoni blade edge protractor: [url=http://www.catra.org.uk/CATRA_Hobbigoni_blade_edge_protractor_p/cuhg.htm]http://www.catra.org.uk/CATRA_Hobbigoni_blade_edge_protractor_p/cuhg.htm[/url]

Bei den Messern, bei denen ich die Schneide komplett neu aufgebaut habe, ging ich genauso vor. Nur nicht ganz so vorsichtig. Stein auf 20° eingestellt, Edding, drüberfahren, prüfen. Tendenziell habe ich eher steiler, als zu flach geschliffen. Die meisten Klingen können das meiner Erfahrung nach ab.



Wenn man das zu weit treibt, kann es natürlich passieren, dass die Schneide bei einem zu steilen Winkel nicht hält und ausbricht. Das kommt auf den Stahl und die Wärmebehandlung an, aber auch, darauf, was man mit der Klinge macht. Es gibt keine festen Daten und Regeln, man muss probieren und sich rantasten. Wenns zu steil war, schleift man eben eine etwas flachere Schneide.

Auch deshalb ist es hilfreich, sich die eingestellten Werte zu notieren.

Als Anhaltspunkt: In der Praxis lag ich bei meinen Messern zwischen 20° und knapp unter 15° - nach den Markierungen auf der Schiene, nicht gemessener/tatsächlicher Winkel.

Das Wicked Edge Team hat noch auf eines hingewiesen. Man kann mit dem Wicked Edge auchSchneiden mit mehreren, abgestuften Winkeln herstellen. Erst schleift man die oberste Kante mit dem gewünschten Winkel. Danach stufenweise die Schultern. Laut Wicked Edge USA ergibt das eine stabile Schneide, die sich auch schnell wieder schärfen lässt. Treibt man das fein genug, erhält man eine ballige Schneide.

Arbeiten mit dem Wicked Edge Sharpener

Vorhanden waren die Abstufungen 50/80/100/200/400/600/800/1000 Körnung plus Abziehleder. 50/80 habe ich brav liegen lassen, soviel Abtrag wollte ich dann doch nicht. Ab 400 eignen sich die Steine zum Nachschärfen, der 100/200 hat genug Abtrag, um bei "üblichen" Klingengrößen einen neuen Anschliff zu machen. Wer mehr Material herunterschrubben will, hat mit dem 50/80 jedenfalls was hinreichend Grobes zur Verfügung.

Muss man jede Abstufung verwenden? Meiner Meinung nach nicht unbedingt. Eine Abstufung 400-800-1000-Politur sollte für die meisten Anforderungen reichen. Das Arbeiten mit dem Wicked Edge ging aber so flott, dass ich dann doch jede einzelne Körnung hochgeschliffen habe.

Beim Schleifen führt man die Steine in einer leicht kreisenden Bewegung gleichzeitig von unten nach oben und von der Klingenrampe zur Spitze. Das ganze rechts und links gleichzeitig aber gegenläufig. Video: http://www.youtube.com/watch?v=DvTunsYetrM

Die ersten paar Minuten verhakelt man sich ein paarmal oder kloppt mit den beiden Steinen aneinander. Wenn man aber erstmal eine Weile langsam probiert hat, hat man den Bewegungsablauf bald heraus.



Sinnvollerweise übt man vorwärts Druck aus und schleift, zurück hebt man die Klinge ab. Das gilt generell, aber insbesondere bei der Arbeit mit den weichen Leder-Abziehsteinen.

Die Schleifsteine sind recht schmal eingefasst, so dass man auch bei Klingen mit Fingerschutz recht weit an die Wurzel schleifen kann. Ein paar mm bleiben übrig. Bei vielen Messern ist da aber eh schon eine Schleifkerbe, oder die Schneide schon so dick, dass sowieso nicht mehr richtig Schärfen kann.



Allgemeine Anmerkungen zum Schleifen mit dem Wicked Edge Sharpener

Einspannen von großen Klingen:

Ist Grundsätzlich kein Problem. Auf zwei Sachen sollte man achten. Natürlich halten die Spannbacken ein zwei Pfund Messer nicht so fest, wie ein 150g Leichtgewicht. Mein großes Küchen-Chefmesser ließ sich fest genug einspannen, solange man nicht wie ein Schmied mit den Schleifstäben gegen die Klinge drückt. Auch das Swamp Rat Waki Rodent, mit 17" Klingenlänge hielt ausreichend fest.

Nächster Punkt, Durchbiegung bei langen Messern. Bei einem Outdoor Haumesser weniger ein Problem, bei dünnen Küchenmessern schon eher. Entweder, man fährt mit entsprechend weniger Druck an der Schneide entlang, und/oder man schärft nur einseitig und hält mit der zweiten Hand dagegen. So habe ich das gemacht.

Die mitgelieferte Stütze ist für mein Küchenmesser zu dünn ausgeschnitten. Etwas dünnere, lange Messer (Filetiermesser etc.) können aber gut stabilisiert werden.

Wie lange schärft man, bis man die Körnung wechselt

Grundsätzlich - wie bei allen Schleifmethoden - so lange, bis man auf der gegenüberliegenden Seite einen Grat spürt. Zum Prüfen kann mit dem Fingernagel von unten über die Schneidkante fahren, den Grat spürt man leicht.

Mit dem Wicked Edge Sharpener wird üblicherweise gleichzeitig auf beiden Seiten geschliffen, da kanns passieren, dass man immer wieder den Grat bricht. Ich habe mir so beholfen: Solange geschliffen, bis ich einen optisch sauberen Schliff hatte. Die Spuren der vorangegangenen, gröberen Körnung sollten nicht mehr sichtbar sein.

Zwischendurch ein Stück Papier durch die Klinge gezogen. Solange die Schneide noch hakte (sieht man an den Fusseln, die an der Schneide haften) weitermachen. Wenn das Papier sauber durchging, habe ich ein paarmal nur auf einer Seite geschliffen. Dann war in der Regel ein Grat spürbar. Ein paarmal über die andere Seite geschliffen, weiter mit der nächsten Körnung.

Hilfreich ist es auch, wenn man den Fortschritt optisch kontrollieren kann. Ich verwende eine kleine Lupe (etwa 30-fache Vergrößerung) und ein USB-Mikroskop

Da ist natürlich auch Gefühl dabei. Eine dünne, hoch angeschliffene Klinge wird viel schneller das Papier in Streifen schneiden, als eine dickere, schmale Klinge. Eine Frage der Geometrie. Da muss man eben ein bisschen probieren.

Wichtig ist, wie immer beim Schleifen, nicht zu früh auf die nächst feinere Körnung wechseln. Sonst wird das Messer nie scharf, und man fängt wieder ein paar Stufen weiter unten von vorne an.

Wie scharf wird ein Messer mit dem Wicked Edge Sharpener

Das kann ich so nicht beantworten, weil Schärfe subjektiv ist und es auf zig Variablen (Stahl, Geometrie, Anwendung...) ankommt. Mir genügt es, wenn ich schnell eine anhaltende Gebrauchsschärfe bekomme. Gebrauchsscharf ist für mich, wenn ich in der Küche ohne zu quetschen schneiden kann. Oder wenn ich die Haare am Arm mit dem Wuchs rasieren kann. Das reicht mir. Und das geht problemlos, wenn man bis zum 1000er sauber arbeitet und hinterher noch mit den Leder"steinen" abzieht.

Unten mal ein paar Bilder vor/nach dem Schärfen. Die Klingen werden gut magnetisch, ein ganz schönes Gedüddel, die Späne dort wieder runterzubekommen :D

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Tips Tricks und Infos

Wenn man die 1000er Steine kurz aneinander reibt, brechen die Kanten der Schleifpartikel und geben ein noch saubereres Finish.

Haltbarkeit: Die Diamantpartikel sind elektrolytisch auf dem Metallträger aufgebracht. Laut Wicked Edge USA haben sie bei mehreren hundert Messer mit dem 100er Stein die Schneide komplett geschliffen, bis sich die Steine Abnutzung zeigten. Die Steine funktionieren dann immer noch, der Schliff dauert nur länger. Auch bei mir sind noch Steine im Einsatz, die mehrere Jahre in Gebrauch sind.

Kratzer auf der Klinge: Es wird Stahl zwischen Aluminium eingeklemmt. Wenn sich die Klinge dann bewegt, kann es Kratzer geben. Ich hatte das Problem nicht, zudem sind mir bei Gebrauchsmessern Kratzer egal, Vitrinenmesser bleiben bei mir Dank Nichtbenutzung scharf. Das ist eben so, wer auf dem Bankstein oder am Schleifstein ausrutscht hat ganz andere Macken in der Klinge. Wer zartbesaitet ist, kann die Klinge mit dünnen (sonst wird sie nicht sicher fixiert) aber stabilen Gewebeklebeband abkleben. Oder Papier in die Klemmvorrichtung einlegen.

Man habe Leukoplast in Reichweite, die Klingen werden scharf. Was man beim prüfenden Herumgefummel mit dem Finger auf der Schneide merkt. Siehe Bilder. Wenn man die Steine richtig hält, und nicht wie ich mit dem Finger an der scharfen Klinge herumfuchtelt, ist der Wicked Edge in der Bedienung so sicher, wie etwas sicher sein kann, bei dem man mit scharfen Messern hantiert.

Bodenplatte

Billiglösung aus dem Baumarkt:

- Baumarkt, 28mm starke, massive (Leim-) Holzplatte, 30cm breit, 120 cm lang
- Den freundlichen Herren an der Kreissäge darum bitte, da mal 3 30x30 draus zu machen, das vierte ist etwas kleiner, auch egal :)
- 2 Bohrungen 5mm
- 4 Gummifüße oder ähnliches (meine sind vom Musikerbedarf)
- A bisserl Schleifpapier
- Beize, Lasur, Wachs, ähnliches nach Wahl

In zehn Minuten ist die Platte fertig und der Wicked Edge aufgebaut. Das geringere Gewicht gegenüber der Steinplatte ist in der Praxis überhaupt kein Nachteil. Im Gegegenteil, das ganze Ding ist viel leichter und transportabler. Wenn man die richtigen Gummifüße verwenden, rutscht da auch nichts.
Wichtig ist, dass die Platte dick genug ist und beim Schleifen nicht nachgibt - um die 30mm reicht vollkommen, vor allem passen dann auch die beiden mitgelieferten Schrauben.

Weiterer Vorteil von Holz gegenüber der Steinplatte: Kratzer können problemlos rauspoliert werden. Und man hat keine Macken in der Klinge, falls einem das Messer beim Arbeiten auf die Platte fällt.

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Die Lösung kostet fast nichts, funktioniert einwandfrei und jeder kann das Holz so behandeln wie er möchte.

Neigungsmesser

Wer die Winkel genau ausmessen möchte kann einen Neigungsmesser verwenden. Die einfache, mechanische Variante funktioniert wunderbar. Neigungsmesser auf einen Scheifstein stellen - hält durch den Magnet im Fuß von selbst - Stein verschieben, bis der Winkel passend ist, fixieren.

Ich brauche das nicht - erstens stimmen die angegebenen Winkel im Wicked Edge Sharpener bei meinen Messern ausreichend genau. Und es ist für mich nicht wichtig, ob das Messer exakt mit 18° oder 20° geschliffen wird. Das ist Ansichtssache, wers genauer haben will, kann die Winkel messen und die Schleifsteine passend einstellen.

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Fazit:

Ist im Prinzip ganz simpel. Der Wicked Edge arbeitet schnell, die Arbeitsweise ist simpel, dabei reproduzierbar. Der Schärfer ist stabil aufgebaut und sieht - gerade mit einer aufwändigen Platte (Granit, Kunststein, angefaste Holzplatten usw) gut aus. So man in der Küche Platz hat, kann das Teil auch stehen bleiben. Ist ein Eyecatcher, auch bei Nicht Messerverrückten - in der Praxis bei mir erwiesen ;)

Der Wicked Edge werkelte zig Messer durch, die ich schon ewig mal schärfen wollte.

Ich steh auf Gadget und Gear, auf Sachen, die gut aussehen, die ich hinstellen, damit rumspielen und mit denen ich auch noch ein sinnvolles Ergebnis erzielen kann. Was Messer angeht, gerade auch was Taschenmesser angeht, ist der Wicked Edge von allen Systemen, die ich bisher kannte, meine erste Wahl.